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- Kategorie: Mobile Jugendarbeit
MobileJugendArbeit, auch Streetwork oder Straßensozialarbeit genannt, ist...
...Forscherin, Datensammlerin und Seismograph
→sie geht zu Menschen hin und nimmt die Situationen auf, die Jugendliche in einer Stadt, einem Stadtteil, einem Dorf, einem Landkreis betreffen.
...Kontaktknüpferin und Beziehungsgestalterin
→ sie knüpft Kontakt zu Jugendlichen und zu anderen Bewohner_innen in einem Gebiet/ Gemeinwesen und pflegt diesen, um ständig die Situation der jungen Menschen wahrnehmen zu können.
...Zuhöhrerin
→ sie hört jungen Menschen zu und nimmt auf, was sie bewegt. Dabei gilt das oberste Prinzip der Verschwiegenheit. Nur wenn sie darum bitten, zu ihrer Unterstützung Erzähltes an Dritte weiterzugeben, tun die Streetworker dies.
...Konkretisiererin und Kommunikateurin, Übersetzerin, Einmischerin
→ dort, wo Jugendliche von anderen Menschen, politischen Entscheidungsträger_innen, Verwaltungsmitarbeiter_innen, etc. nicht (mehr) gehört oder verstanden werden, trägt Mobile Jugendarbeit die Anliegen dieser jungen Menschen vor, damit sich deren Lebensbedingungen und Entwicklungschancen verbessern können. Schwerpunkt jedoch ist, junge Menschen zu unterstützen zukünftig ihre Anliegen selbst zu formulieren und durchzusetzen.
...eine Spinne im Netz
→ sie verbindet Menschen, die miteinander in Kontakt kommen sollten, um die Anliegen der jungen Menschen, die in einem Gemeinwesen leben gemeinsam anzupacken.
...Schatzsucherin
→ sie findet in Gemeinwesen und bei Menschen Stärken/ Ressourcen und regt die Menschen an, diese für ihre förderliche Entwicklung zu nutzen.
...Vitalisiererin, Aktiviererin, Unterstützerin
→ sie hilft dabei Ressourcen zu nutzen und Wege zu gehen, so dass die jungen Menschen perspektivisch in der Lage sind ihr Leben und Lebensumfeld eigenverantwortlich und zufriedenstellend zu gestalten.
MobileJugendArbeit ist...
- Freiwillig – niemand muss mit den Streetworkern reden
- Akzeptierend – junge Menschen werden so akzeptiert, wie sie sind
- Vertraulich – es wird nichts an Dritte erzählt, wenn es die jungen Menschen nicht wollen
- Parteilich – die Streetworker setzen sich für die Interessen von Jugendlichen ein
- Beteiligend – junge Menschen werden an den Angelegenheiten, die sie betreffen beteiligt – außerdem fördert Mobile Jugendarbeit, dass junge Menschen noch mehr beteiligt werden
- Flexibel – Streetworker passen sich an den Rhythmus von jungen Menschen an
- Kontinuierlich und verlässlich – junge Menschen können sich auf die Streetworker verlassen
- Mobile Jugendarbeit ist keine Sozialfeuerwehr und hat keine ordnungspolitischen Aufgaben – sie kümmert sich bspw. nicht um den Müll oder Lärm, den junge Menschen verursachen





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